zur Person

Anita Guggisberg

Ausbildungen

2012 Bachelor of Arts in Logopädie, Hochschule für Heilpädagogik, Zürich

 

2009 Körperzentrierte psychologische Beraterin IKP,

Institut für körperzentrierte Psychotherapie, Zürich

 

 

Sprachen

Deutsch, Französisch, Englisch, Grundkenntnisse in Italienisch

 

 

Weiterbildungen

           Funktionelle Dysphagietherapie, Nottwil/Zürich

Trachealkanülenmanagement, Nottwil

Diverse Schulungen von Passy Muir Inc. zu den Themen Tracheotomie,

Sprechventilgebrauch auf der Intensivstation, bei Wach-Koma-Patienten, bei

Tumorpatienten, bei beatmeten Patienten, bei Neugeborenen und Kleinkindern.

           Schulung vor Ort im Silvercrest Center for Nursing and Rehabilitation,

           New York, USA. Link zum Newsletter

Nicht-intrumentelle Schluckdiagnostik, Zürich

UKS - Symposium für Unterstützte Kommunikation

       

Mitgliedschaften

DLV - Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband

 

LogoBE - Verband Berner Logopädinnen und Logopäden

 

SGD - Schweizerische Gesellschaft Dysphagie

 

aphasie suisse - Verein Fachgesellschaft und Betroffenenorganisation  Aphasie

Berufserfahrung

 

Beraterin, Active Communication AG: seit August 2018

Für Studierende des Bachelor-Lehrgangs der Logopädie doziere ich in diesem Semester die Vorlesungen "Zentrale Schluckstörungen" und "Stimm- und Sprecherziehung".

 

Beraterin, Active Communication AG: seit August 2018

Als Beraterin für assistive Technologie und Unterstütze Kommunikation ist es mir ein grosses Anliegen, dass Menschen mit Beeinträchtigung Zugang zu Sprache haben und aktiv teilhaben können am Geschehen in ihrer Umwelt.

 

Clinical Consultant, Passy Muir Inc.: seit Dezember 2017

Zu den Themen rund um die Anwendung des Passy Muir Sprech- und Schluckventils bei Tracheotomie gebe ich Schulungen in Institutionen.

 

Praxis für Logopädie, Bollwerk Bern: Januar 2016 - August 2018

Mit Freude startete ich im Januar 2016 meine selbständige Tätigkeit in eigener logopädischer Praxis. Darin führte ich Therapien für erwachsene Personen mit verschiedenen Einschränkungen durch. Ich begleitete auch Patienten in Alters- und Pflegeheimen und zuhause, wenn der Weg in die Praxis nicht möglich war.

 

Schweizer Paraplegiker-Zentrum, Nottwil: Februar 2013 - Februar 2017

Vom Februar 2013 war ich in der Logopädie des Schweizer Paraplegiker-Zentrums tätig. In dieser auf Querschnittslähmungen spezialisierten Klinik lernte ich die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Respiration Care Team (Atmung- und Beatmungstherapie), Ärzten und Pflegenden, Pneumologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Ernährungsberatung sowie Ergo- und Physiotherapie schätzen.

Vor allem in der Dysphagiediagnostik und -therapie sowie im Trachealkanülenmanagement konnte ich praktisches und theoretisches Wissen aneignen und mich spezialisieren. Ich konnte mich weiterbilden in bildgebender Diagnostik des Schluckaktes (FEES und VFSS). Diese Verfahren werden zur Erst- und zur Verlaufsdiagnostik verwendet.

Von der Intensivstation bis zur ambulanten Therapie begleitete ich Patienten mit und ohne Trachealkanülen. Beim Trachealkanülenmanagement ist der interdisziplinäre Austausch von grosser Bedeutung.

Es ist mir ein grosses Anliegen, dass das Sprechen bei Patienten mit Trachealkanülen ermöglicht wird und der Patient „eine Stimme hat“ und die Möglichkeit besitzt seine Bedürfnisse verbal auszudrücken. Deshalb habe ich mich intensiv mit dem Thema „Sprechventile“ auseinandergesetzt und mich für eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Firma Passy Muir Inc., die Sprechventile herstellt, eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Walter Eggenberger

 

Das Trachealkanülen-Team vom SPZ mit Cameron Jolly

 

Das Schweizer Paraplegiker-Zentrum wurde von Passy Muir als erstes ausser-amerikanisches „Center of Excellence“ (Kompetenzzentrum im Umgang mit Sprechventilen bei Beatmeten) gekürt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Walter Eggenberger

Feierlich wurde am 26.08.2016 in Nottwil der Award vom Präsidenten von Passy Muir, Cameron Jolly, übergeben.

 

 

Spital Emmental, Burgdorf: 2012 - 2014

Im Spital Burgdorf konnte ich erste klinische Erfahrungen im Erwachsenenbereich und im Frühbereich mit Kindern sammeln.

Im Akutspital sowie im ambulanten Bereich betreute ich Patienten mit Aphasie, Sprechapraxie, Dysarthrophonie, Dysphonie und Fazialisparese.

Ich entdeckte dort meine Leidenschaft für die Stimmtherapie. Die ganzheitliche Arbeit an Körperhaltung, Tonus, Atmung, Bewegung und Stimmfunktion fliessen zusammen mit der persönlichen Lebensgeschichte in eine individuelle Therapie mit ein.

Da die eigene Stimme sehr eng mit der Persönlichkeit verbunden ist, finde ich es sehr spannend, zusammen mit dem Patienten die Stimmfunktion zu erweitern und die eigene Stimme zu entfalten.